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Waldemar Seunig

Teilnehmer des letzten Preisreitens der alten Österreich-Ungarischen Armee vor dem 1. Weltkrieg
(verstorben)

Waldemar Seunig-Stroblhof (08.08.1887 - 24.12.1976) war eine überragende reiterliche Persönlichkeit, als Ausbilder, Richter und als Autor. Sein berühmtes Hauptwerk „Von der Koppel bis zur Kapriole“ ist ein Standardwerk für jeden, der sich mit Reitkunst und Pferdedressur beschäftigt (erstmals erschienen 1943, heute noch lieferbar!). Waldemar Seunig schuf mit seiner
Arbeit und seinen Büchern eine der ganz großen Reitlehren des 20. Jahrhunderts. In seiner Ausprägung wurde er stark beeinflusst durch General v. Josipovich und Gustav Rau.

Die Militärlaufbahn vor und während des 1. Weltkrieges in Österreich-Ungarn erlaubte Waldemar Seunig die Entwicklung seiner reiterlichen Fähigkeiten. Da seine Heimat von Österreich nach dem
1. Weltkrieg abgetreten wurde, stand Seunig bis 1932 in jugoslawischen Diensten als Hofstallmeister und Chefreitlehrer der Kavallerieschule. In dieser Zeit nahm er erfolgreich an internationalen Turnieren teil. 1932 wurde Seunig auf eigenen Wunsch als Oberst pensioniert. Von 1933 bis 1941 war er Inhaber eines Reitstalls in Laibach/Slowenien (heute Ljubljana). Bis ins hohe Alter hinein erteilte Seunig einigen wenigen Schülern Reitunterricht. Im Zuge seiner schriftstellerischen Tätigkeit entwickelte er ein außerordentliches zeichnerisches Talent, das er zur Illustration seiner Werke nutzte.

Waldemar Seunig war ein Gralshüter der reinen Lehre, unbestechlich in der Vermittlung seiner umfassenden Kenntnisse, besessen in der Ausfeilung hippologischer Begriffe, geliebt, geachtet
und bewundert von seinen Schülern. Über seinen Nachlass verfügt das Deutsche Pferdemuseum
in Verden/Aller (www.dpm-verden.de)

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